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 Maxi

 Fußball

 Rollins College, Florida

Ein Studium in den USA, verbunden mit dem Sport den man liebt, reizte mich schon immer und durch den Aufstieg gewann dieser Gedanke neue Überzeugung.

Maxi Mücke vom Rollings College in Orlando, Florida

 

Servus,

ein kleiner Erfahrungsbericht über meine ersten 5 Wochen in den USA.

 

Alles fing im Sommer 2016 an, nachdem Ich mit meiner Mannschaft dem FV Löchgau in die Oberliga, als jüngerer Jahrgang, aufgestiegen bin, und sich durch die verbesserte sportliche Situation, neue Möglichkeiten für den weiteren Werdegang boten. Ein Studium in den USA, verbunden mit dem Sport den man liebt, reizte mich schon immer und durch den Aufstieg gewann dieser Gedanke neue Überzeugung. Letztendlich entschied Ich mich, aufgrund guter Kritiken von Freunden die ebenfalls in den USA studieren, für Monaco Sports, und anschließend ging Ich alle Bewerbungsverfahren durch, die euch ja bekannt sind, und viel zu langweilig wären um sie aufzuzählen. Im Dezember, als Ich in Neuseeland war, begann die Vermarktungsphase, und die ersten Angebote kamen. Nach mehreren Monaten, und zahlreichen Angeboten, entschied Ich mich im Februar, mein Studium im August am Rollins College in Orlando, Florida zu beginnen.

 

 

Nun bin Ich schon 5 Wochen hier und kann eigentlich nur Positives berichten. Ich fange mal mit dem Campus und der schulischen Situation an. Der Campus ist wunderschön und man merkt das sehr viel Wert auf die Pflege gelegt wird. Ich wohne in einem Dorm auf dem Campus, und die Leute die man trifft sind mega nett, offen und aufgeschlossen, ganz anders als man das von Deutschland kennt. Man grüßt jeden, ob man sich kennt oder nicht, und man macht sehr schnell viele neue Freunde.

 

Zur schulischen Situation kann Ich leider erst wenig sagen. Mein Major ist International Business, aber an meinem College kann man diesen noch bis zum zweiten College Jahr wechseln, sodass man sich nicht festlegen muss. Trotzdessen dass der Semesterbeginn vor 3 Wochen war, hatte Ich bis heute nur 2 Schultage an denen Ich Classes hatte. Zum einen liegt das an meinem Stundenplan, welcher mir erlaubt Dienstag und Donnerstag garkeinen Unterricht zu haben, und dass die bisherigen Feiertage immer auf einen Montag oder Mittwoch fielen. Zum Anderen, fiel aufgrund des Hurrikans „Irma“, welchen Ich gut überstanden habe, die ganze letzte Woche aus. Hinzu kommt noch, dass ich in der ersten Woche, mit meinem Team von Mittwoch bis Sonntag in North Carolina war, wo wir unsere ersten Spiele beschritten.

 

 

Das College Soccer Team von Maxi Mucke

Das bringt mich dann auch zur fußballerischen Situation. Als aller erstes muss Ich sagen, dass die Art von Fußball die hier gespielt wird, schwer vergleichbar mit dem europäischen Fußball ist. Hier wird viel mehr Wert auf Athletik gelegt und das sogenannte „Kick and Rush“ ist ein oft benutztes Mittel. Die 2-wöchige Vorbereitung war sehr anstrengend, mit mindestens 2 Trainingseinheiten pro Tag, aber etwas anderes habe Ich aufgrund eurer Infos nicht erwartet. Nichts desto trotz hab Ich mich schnell eingefunden, und verstehe mich mit jedem in meiner Mannschaft super. Das einzige an was Ich mich noch nicht gewöhnt habe ist das Wetter, welches es schwer macht über längere Zeit Leistung zu bringen. Während es in Deutschland oft kein Problem war 90 Minuten durchzuspielen, sind 45 Minuten am Stück hier die reinste Qual. Zum Glück darf man im College-Soccer so oft wechseln wie man möchte.

 

Zu unseren diesjährigen Chancen auf die Conference-Finals oder die „Nationals“ kann Ich noch nicht viel sagen, da wir insgesamt erst 5 Spiele hatten, wovon 3 Testspiele waren. Nach den 3 Testspielen, in dem wir jeweils 1 Sieg, 1 Unentschieden und 1 Niederlage einfahren konnten, ging es für unser Team wie schon gesagt nach North Carolina, wo wir unter anderem gegen den amtierenden National Champion, der Wingate University, spielten. Im ersten Spiel, gegen ein anderes College mussten wir 50 Sekunden vor Schluss das 3:3 hinnehmen, nach einer 3:1 Führung, und hatten Glück das wir in der Overtime das Spiel nicht verloren, doch unser Torwart parierte einen Elfmeter souverän. Im zweiten Spiel ging es gegen den amtierenden Champion, und wir gewannen überraschend 2:1, und brachen somit einen 2-Jahre andauernden Winning-Streak. Das kann man schon als Riesenerfolg ansehen.

 

Allgemein lässt unser Trainer Freshmans im ersten Jahr wenig bis garnicht spielen, sodass es oft dazu kommt, dass Freshmans im ersten Jahr „Redshirts“ sind, d.h sie werden im ersten Jahr überhaupt nicht spielen. Bei mir ist das zum Glück nicht der Fall, und Ich kam in meinen ersten beiden Spielen insgesamt auf knapp 80 Minuten Einsatzzeit.

In ein paar Tagen haben wir unser nächstes Spiel und ab nächster Woche beginnen dann die Conference-Games und die Classes fangen wieder an.

 

Vielen Dank an meine Eltern und Monaco Sports, ohne die das alles hier nicht möglich wäre.

 

 

Hier und hier gehts es zu weiteren Erfahrungsberichten.

Maxi Mucke in Action beim College Soccer in den USA