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 24.06.2016

Focus Online

NBA-Draft - Simmons, Ingram, Bender: Die Favoriten der ganzen Liga

Donnerstag, 23.06.2016 von FOCUS-Online-Experte (Zur Person: Maximilian Breböck ist Geschäftsführer bei Monaco Sports. Die Agentur vermittelt Sportstipendien in die USA.)
 
 
NBA, LeBron James, Basketball
Ben Simmons hebt ab zum Dunk
 
Wer wird der neue Superstar? Die US-Basketballliga NBA wählt die besten Nachwuchsspieler für die nächste Saison aus. Das sind die Favoriten beim Draft.
The Show must go on: Gerade erst wurden die Cleveland Cavaliers um den Superstar LeBron James nach einer dramatischen Aufholjagd in der Finalserie gegen die Golden State Warriors mit Stephen Curry erstmals in ihrer Geschichte NBA-Champion und schon am Donnerstag werden bereits die neuen kommenden Stars im sogenannten NBA Draft gesucht. Die Cavaliers und die Warriors werden sich allerdings als die beiden dominierenden Teams der letzten beiden NBA Saisons ganz hinten anstellen müssen – so verlangt es der Modus des Drafts, bei dem die Teams, die in der regulären Saison die schlechteste Bilanz hatten und die Playoffs verpasst haben, zuerst die besten Spieler auswählen dürfen. Diese Regelung soll dafür sorgen, dass schlechtere Teams nicht für lange Zeit auf den hinteren Rängen bleiben. Die Philadelphia 76ers haben in diesem Jahr den Erstzugriff.
 
 

Ein Australier ist bei den NBA-Drafts heiß begehrt

 


Zu den Favoriten beim diesjährigen Draft zählt Ben Simmons (2,08 Meter). Dem 19-jährigen Australier von der Louisiana State University wird es von den Experten sogar zugetraut in naher Zukunft der Most Valuable Player (MVP), also der wertvollste Spieler der ganzen Liga zu werden. Die meisten Vorhersagen prognostizieren, dass er als erster Spieler ausgewählt wird.
Noch jünger ist Brandon Ingram (2,06 Meter) von der Duke University. Ihn zeichnet seine Vielseitigkeit aus: Er ist auf mehreren Positionen einsetzbar, durch seine Größe schwer zu verteidigen und hat eine beeindruckende Trefferquote von der Dreipunktlinie.


NBA, LeBron James, Basketball
instagram.com/b_ingram13 Brandon Ingram hat an der Duke-Universität gespielt


Internationales Superstar-Format hat auch der Kroate Dragan Bender (2,16 Meter), der momentan noch bei Maccabi Tel Aviv spielt, der aber auch für den NBA Draft 2016 angemeldet ist. Der 18-jährige Center gab bereits als 15-Jähriger für KK Split sein Debut. Einige Experten vergleichen ihn schon mit Dirk Nowitzki und trauen ihm eine ähnliche Karriere zu.

Ein Österreicher könnte den Sprung in die NBA schaffen


Ebenfalls voraussichtlich unter den ersten zehn Spielern im Draft ist Jakob Pöltl (2,13 Meter) von der University of Utah, der als erster Österreicher in die NBA wechseln könnte. Aus Deutschland hat Paul Zipser (2,03 Meter), der derzeit noch bei Bayern München unter Vertrag steht, eine realistische Chance auf einen Sprung in die NBA.

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facebook.com/Jakob-Poeltl-857013327677176 Jakob Pöltl ist die Basketball-Hoffnung Österreichs

An insgesamt 60 Nachwuchsspielern können sich die 30 Teams in zwei Runden die Rechte sichern. Um für den Draft zugelassen zu werden, müssen alle Spieler zum jeweiligen Jahresende mindestens 19 Jahre alt sein. Die amerikanischen Spieler müssen zudem mindestens seit einem Jahr die High School verlassen haben. Die meisten neuen Spieler kommen dabei direkt aus den amerikanischen Universitäten, die innerhalb des Verbandes NCAA organisiert sind. Durch die immens hohe Beliebtheit von College und auch High School-Basketball in den USA sind die jungen Top-Spieler bereits Star- und Medienrummel gewohnt. Neu dagegen ist die finanzielle Perspektive - in den Colleges sind nur Amateure zum Spielbetrieb zugelassen, in der NBA dagegen winken Millionengehälter.

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Getty Images for Adidas Paul Zipser wäre nach Nowitzki, Schröder und Pleiß der vierte Deutsche in der NBA
 

Bitterer Irrtum: Die Portland Trail Blazers hätten Jordan haben können


Dass das Privileg zuerst wählen zu dürfen auch eine Bürde sein kann, dafür gibt es in den USA mit dem sogenannten „Draft Bust“ einen eigenen Begriff. Sinnbildlich steht hier der Name Sam Bowie, Beim NBA-Draft im Jahr 1984 wurde er als vermeintlich bester Spieler von den Portland Trail Blazers vor Superstars wie Michael Jordan, Charles Barkley und John Stockton gedraftet. Eine schlechte Wahl, wie sich später herausstellte: Jordan, Barkley und Stockton wurden in ihren Clubs zu Legenden. Der Name Sam Bowie dagegen ist nur noch absoluten Basketball-Insidern ein Begriff. Ein besonders tragisches Beispiel aus der Gegenwart ist der Spieler Joel Embiid, der hochgehandelt von den Philadelphia 76ers ausgewählt wurde nach einer schwerwiegenden Verletzung und anschließenden Operationen bislang noch kein einziges NBA-Spiel gemacht hat.


Auch Dirk Nowitzki kam über die Drafts in die NBA


Insgesamt setzten die Teams beim NBA Draft in den letzten Jahren auf jüngere Spieler. Aber auch die internationalen Basketballer stehen durch die Erfolge von Superstarts wie Dirk Nowitziki und Pau Gasol hoch im Kurs. Der chinesische 2,29 Meter Riese Yao Ming wurde 2002 als der erste internationale Spieler ohne Collegeerfahrung von den Houston Rockets als sogenannter First Pick, also als Nummer 1 im Draft, verpflichtet. Doch auch der normale Weg über das College ist über ein Sportstipendium für viele talentierte internationale Spieler lukrativ, erlebnisreich und vor allem ihrer sportlichen Karriere förderlich - unabhängig davon, ob sie es noch einen Schritt weiter in die NBA schaffen oder in der Profilliga eines anderen Lands Fuß fassen. Maodo Lo von der Columbia University wurde deutscher Nationalspieler und hat die NBA zumindest noch im Visier. Niels Giffey - ehemaliger Spieler bei der University of Connetictut - wurde ebenfalls Nationalspieler und zum NBA Draft angemeldet. Nachdem er jedoch von keinem NBA-Team ausgewählt wurde, unterschrieb er 2014 bei Alba Berlin einen Vertrag in der deutschen Basketball-Bundesliga.
 
Superstar LeBron James übrigens wurde von den Cleveland Cavaliers 2003 als erster Spieler gedraftet - 13 Jahre später ist die Mannschaft nun im Basketball-Himmel angekommen.