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 Michael

 Fußball

 Cardinal Stritch University

Traue dich diesen Schritt zu machen!

Servus an Julian und an das gesamte Monaco Sports Team! Nicht lange ist es her als ich mich letzten Sommer in den Flieger Richtung USA gesetzt habe und eine Mischung aus Aufregung, Vorfreude, jedoch auch großen Zweifeln gespürt habe. Schließlich hätte ich auch in der Heimat bei all meinen Freunden und der Familie studieren können und des Weiteren mir durch den Fußball hier auf gutem Niveau ein starkes Taschengeld verdient. Jedoch überkam mich immer wieder der Gedanke etwas neues kennenzlernen zu wollen und weiterhin Fußball auf professionellem Niveau zu spielen, was durch ein Studium an einer deutschen Universität schwierig geworden wäre. Hierfür ist das Studieren in den Staaten der perfekte “Match“, da der Sport und das akademische perfekt aufeinander abgestimmt sind und meistens als ebenbürtig angesehen werden.

 

Also nahm ich meinen Mut zusammen und entschied mich ein Fußball-Stipendium an einer amerikanischen Uni zu erlangen. Daraufhin bekam ich Julian, meinen Berater, zur Seite gestellt, der mir bei jeder Angelegenheit, wie z.B Testanmeldungen etc., zur Seite stand. Die berüchtigten Tests wie der ACT und der TOEFL, die benötigt werden um bei einer US-Uni angenommen zu werden, sollten für jeden deutschen Abiturienten echt kein Problem sein. So kamen dann schon bald die ersten E-Mails, WhatsApp Nachrichten, Angebote, etc. der ersten Unis. Nach ersten Startschwierigkeiten in den Verhandlungen (z.B unterschiedliche finanzielle oder sportliche Ansichten etc.) hatte ich nach 3 Monaten eine gute Auswahl an Unis und entschied mich letztendlich für die Cardinal Stritch University (Milwaukee, Wisconsin), die bekannt für ihr gutes Fußballprogramm in der NAIA ist und am Anfang der Saison noch auf #7 im Land geranked war.

 

 

In Milwaukee angekommen ging alles sehr schnell, vom Head Coach am Flughafen persönlich abgeholt, trifft man sehr schnell seine neuen Mitspieler, wovon viele automatisch deine neuen Freunde werden. Da die Universität erst in 2 Wochen losging, waren die einzigen Athletes die vor Ort waren die Jungen und Mädchenfußballmannschaft. Grund für die frühe Ankunft war die kurze, aber sehr intensive dreiwöchige Vorbereitung. Jedoch füllte sich die Uni schnell mit Leben als das Semester begann und man lernt schnell weitere Leute kennen.

 

 

Auswärtsspiel

Spieler kommen von überall aus der Welt.

Man kann mit Sicherheit sagen, dass die Amerikaner sehr offen und freundlich sind. Allgemein ist die Stimmung bei “Stritch“, so nennen wir Studenten die Uni, sehr familiär und man kennt sehr früh die meisten Gesichter, was natürlich mit der kleinen Größe der Uni zusammenhängt (ca. 2000 Studenten). Obwohl ich anfangs, wie wahrscheinlich die meisten unter euch, an eine sehr große Universität gehen wollte, entschied ich mich unter anderen, neben dem starkem Fußballprogramm, für Cardinal Stritch, da die Lage direkt an einer amerikanischen Großstadt und am Lake Michigan ideal ist. Man braucht nur ca. 10 Minuten mit dem Auto (etwas länger mit dem Bus) nach Downtown wo es viele Möglichkeiten zur Freizeitbeschäftigung gibt, z.B Milwaukee Bucks NBA, Clubs/Bars, Milwaukee Riverwalk, Milwaukee Brewers MLB, Bowling Alleys, etc. Im Allgemeinen kann man sagen, dass Milwaukee eine lebenswerte Stadt mit einer schönen Skyline ist.

 

Akademisch kann ich rückblickend sagen, dass vor allem das erste Semester leicht zu meistern sein sollte, da das deutsche Schulsystem im Vergleich zum amerikanischem sehr gut ist. Sofern man seine benoteten Hausaufgaben macht und im Unterricht erscheint gibt es hier keine Probleme. Die Professoren sind meistens sehr freundlich und helfen dir stets bei Fragen und, sehr wichtig, haben Verständnis, wenn es zeitliche Überschneidungen mit Fußball gibt.

 

Fußballtechnisch gesehen ist das Niveau viel stärker als erwartet. Die meisten meiner Mitspieler kommen aus renommierten Akademien europäischer Proficlubs, was sich auch im Niveau des täglichen Trainings zeigt. Der spiel- und technikbetonte Trainigsstil unseres Trainers kommt uns sehr zugute und macht viel Spaß. Training findet hier täglich statt (in der Vorbereitung 2-mal am Tag) und man hat meistens nur den Sonntag frei. Dieser “Pausentag“ ist auch sehr notwendig, da man in der Saison auch zwei Spiele in der Woche hat. Diese Intensität steht im krassen Gegensatz zu Deutschland wo man normalerweise die ganze Woche Zeit hat um sich auf ein Spiel vorzubereiten. Der Kader war anfangs der Saison ziemlich groß mit 27 Spielern, was bedeutet, dass man um seine Spielzeit sehr kämpfen muss. Dieser Konkurrenzkampf macht aber auch Spaß, wenn man es ernst nimmt, und macht dich auch zu einem besseren Spieler. Ziemlich cool ist, dass wir in meinem Freshman Year nicht nur die Conference (also Liga) gewinnen konnten, sondern auch das Tournament (den Pokal). So ein Double im ersten Jahr zu gewinnen ist schon ein sehr geiles Erlebnis. Für das Programm war es sogar der dritte Conference Titel und der zweite Doublegewinn in Folge, was für alle bei uns etwas sehr Besonderes ist. Durch den Ligagewinn haben wir uns für die erste Runde des National Tournament qualifiziert, wozu wir nach Ohio fahren mussten und u.a auf der Fahrt auch übernachten mussten da es so ein weiter Weg war. Von uns allen wurde erwartet dort durch die erste und zweite Runde zu kommen und schließlich nach Kalifornien zu fliegen zur dritten Runde. Jedoch schieden wir schon in Ohio sehr unglücklich im Elfmeterschießen aus. Das Ziel für das nächste Jahr ist ganz klar weiterzukommen als dieses Jahr und nach Kalifornien zu fliegen.

 

 

Rückblickend kann ich sagen, dass die Erfahrungen, die ich im ersten Semester gemacht habe, positive und auch negative, sehr wertvoll waren und das Erlebnis USA dich auch vor allem menschlich und charakterlich sehr weiterbringen wird. Trau dich diesen Schritt zu machen!